Chorophobie

Chorophobie – Angst zu tanzen – ICD-10 F40.2, spezifische Phobie

Die Chorophobie gehört zu den spezifischen Angststörungen und bezeichnet die krankhafte übersteigerte Angst vor dem Tanzen.

Bei dieser Angststörung meidet der Betroffene Tanzveranstaltungen und ähnliche Situationen (Disco, Volksfest), wo getanzt werden könnte. Auch kann schon eine Angstreaktion hervorgerufen werden, wenn andere Menschen tanzähnliche Schritte oder Bewegungen machen.

Ursächlich kann ein traumatisches Erlebnis zu Grunde liegen, bei welchem der Betroffene in der Vergangenheit vor einer Menge tanzen (musste) und einen Fehler machte und sich gedemütigt fühlte. Seitdem wurde das Tanzen  zu etwas, das Angst verursacht. Diese Phobie ist oft mit anderen Ängsten verknüpft, wie zum Beispiel die Angst vor Verlegenheit , soziale Phobie oder die Angst vor Menschenmengen.

Übliche Symptome bei einer Chorophobie sind:  Kurzatmigkeit, schnelles Atmen, unregelmäßiger Herzschlag, Schwitzen, Übelkeit, Panik und Vermeidung von Orten, wo Tanz stattfinden würde.

Bei einer Behandlung von Chorophobie werden Psychotherapie und Hypnose am häufigsten verwendet .

 

 

Wortherkunft:

Chorophobie

altgriech.: choreo-, chore-, choro- = Tanz;  griech.: phobos = Angst

 

 

ICD-10 = F40.2   Spezifische (isolierte) Phobien
 

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