Redeangst / Glossophobie / Glosophobie

Glossophobie / Glosophobie – Angst vor dem öffentlichen Reden, Redeangst, Lampenfieber – ICD-10 F40.1, soziale Phobie

Die Redeangst – auch als  Glossophobie / Glosophobie bezeichnet – gehört zu den sozialen Phobien und beschreibt die krankhaft übersteigerte Angst vor dem öffentlichen Reden.

Die Vorstellung alleine in der Öffentlichkeit und / oder vor Publikum sprechen zu müssen kann schon eine Panik auslösen.

Der Betroffene vermeidet es in Situationen zu geraten, in denen er vor anderen sprechen muss. Er versucht sich, durch vielfältig variierende Entschuldigungen, davor zu drücken, vor anderen zu sprechen.

 

Diese Angst kann sich steigern (je nach Ausprägung) bei:

  1. große Gruppen
  2. kleinere Gruppen
  3. Minigruppen (2-3 Personen)
  4. nur der Gedanke an das Sprechen vor anderen kann Panik auslösen

Dahinter steckt ein vermindertes Selbstwertgefühl. Auch die Angst vor dem Versagen oder die Angst ausgelacht zu werden sind oft mit dieser Phobie verknüpft.

 

Eine Vorstufe dieser Phobie ist das umgangssprachliche Lampenfieber.

Siehe auch Dyslexophobie  = die Angst vor schlechtem Reden

 

 Wortherkunft Redeangst:

Glossophobie

griech. „glossa“ = Zunge, „Sprache; griech.: „phobos“ = Angst

 

 

ICD-10 = F40.1   Soziale Phobien
 

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