Carcinophobie / Karzinophobie / Carcinomatophobie

Carcinophobie / Karzinophobie / Carcinomatophobie – Angst vor einer Krebserkrankung – ICD-10 F45.2, hypochondrische Störung

Die Carcinophobie auch als Karzinophobie oder Carcinomatophobie bez wird zu den hypochondrischen Störungen gerechnet und ist im eigentlichen Sinne keine Phobie, sondern eine Somatoforme Störung. Sie bezeichnet die krankhafte Angst vor einer eigenen Krebserkrankung. In „Neudeutsch“ wird diese Phobie auch als Krebsangst bezeichnet.

Wie bei anderen hypochondrischen Störungen auch, ist der Betroffene davon überzeugt, an einer Krebserkrankung zu leiden. Er untersucht sich täglich, ob er Symptome entwickelt hat, die auf eine Krebserkrankung hindeuten. Bei noch so unscheinbaren Zeichen vermutet er dann gleich das Schlimmste: er sei an Krebs erkrankt.

Ein weiteres Leitbild ist die anhaltende Weigerung, den Rat und die Versicherung mehrerer Ärzte zu akzeptieren, dass den Symptomen keine körperliche Krankheit zugrunde liegt. Diesen Medizinern wird dann misstraut.

Betroffene entwickeln dann oft eine Phobophobie, die Angst vor der Angst.

 

Bei der Cancerophobie / Kanzerophobie hat der Betroffene generell Angst, an Krebs zu erkranken.

 

 

Wortherkunft:

Carcinophobie / Karzinophobie / Carcinomatophobie

lat.: cancero-, cancer- = Krebs, Tumor; griech.: phobos = Angst

 

 

ICD-10 = F45.2   Hypochondrische Störung
 

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