Arbeitsplatzphobie

Arbeitsplatzphobie – Angst vor dem Arbeitsplatz – ICD-10 F40.1, soziale Phobie

Arbeitsplatzphobie

Die Arbeitsplatzphobie  gehört zu den sozialen Phobien und bezeichnet eine ausgeprägte, übersteigerte und beeinträchtigende Angst vor dem Arbeitsplatz.

Diese Phobie kann sich auf den Arbeitsplatz als Ort generell beschränken, die Angst kann aber auch „nur“  auf Situationen, Gegenständen oder Personen, die mit dem Arbeitsplatz oder dem Arbeitsleben in Verbindung stehen, bezogen sein.

Bei dem Betroffenen kommt es zu einer ausgeprägten Angstreaktion und einem Vermeidungsverhalten bezüglich der Arbeitsstelle, wenn die reale Konfrontation mit oder die bloße Vorstellung des Arbeitsplatzes beziehungsweise bestimmten Reizen am Arbeitsplatz (wie z.B. Personen, Ereignisse, Objekte, Situationen)  zu den typischen Symptomen führt:

  • Zittern
  • Schwitzen
  • Herzrasen
  • Kloß im Hals
  • Hitzewallungen oder Kälteschauer
  • Panikattacke

 

In der Konsequenz kommt es in der Regel bei dem Phobiker zur Arbeitsplatzvermeidung, d.h. oft zur Arbeitsunfähigkeit  und aus dieser Folge heraus vermehrte übermässige „Krankschreibungen“. Es besteht die Gefahr einer Generalisierung des Vermeidungsverhaltens, wie z.B.  die Vermeidung der Straße, in welcher der Arbeitsplatz liegt, die Vermeidung von Ereignissen oder Orten (z.B. örtlicher Supermarkt), bei denen man Kollegen oder Vorgesetzten begegnen könnte oder sogar Angstattacken, wenn nur das Gespräch auf den Arbeitsplatz kommt.

 

 

ICD-10 = F40.1   Soziale Phobien
 

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