Amelophobie / Ameliophobie / Apotemnophobie

Amelophobie / Ameliophobie / Apotemnophobie – Angst vor fehlenden Gliedmaßen, Amputationen – ICD-10 F40.2

Die Apotemnophobie ist eine spezifische Phobie und beschreibt die übersteigerte Angst vor einer Amputation, aber auch die Angst vor Menschen mit fehlenden Gliedmaßen – also die Angst vor Menschen denen Arme oder Beine fehlen; seien diese nun angeboren fehlend oder später erst amputiert worden.

Diese Phobie wird auch als Ameliophobie oder Amelophobie bezeichnet.

Bei dieser Angststörung meidet der Phobiker solche Menschen, auch quälen ihn Gedanken oft darüber. Er kann den Anblick eines nicht kompletten Körpers nicht ertragen. Meist sind sich diese Phobiker durchaus bewusst, dass von einer Person mit Amputation keine Gefahr ausgeht. Trotzdem ist die Angst vorhanden.

Andere Betroffene haben eher die übersteigerte Angst, dass man ihnen ein Körperteil amputieren könnte. Auch wenn sie gesund sind und noch nicht einmal annähernd die Gefahr für so etwas besteht  der Phobiker beschäftigt sich gedanklich ständig mit diesem Thema.

 

 

Der Gegensatz  hierzu ist die Apotemnophilie – eine sexuelle Vorliebe für Amputationen – an sich selbst oder an anderen.

 

Wortherkunft:

Amelophobie / Ameliophobie / Apotemnophobie

 

griech.: „a-“ = nicht, un-, fehlen von;

 griech.: „mélos“, melo-,melia-  = Glied;  griech.: „phóbos“ = Angst

 

 

ICD-10 = F40.2  Spezifische (isolierte) Phobien
 

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