Halitophobie

Halitophobie – Angst an Mundgeruch (Halitosis) zu leiden und andere dadurch zu belästigen. – ICD-10 F40.2, spezifische Phobie

Die Halitophobie gehört zu den spezifischen Angststörungen und bezeichnet die krankhaft gesteigerte Angst an Mundgeruch zu leiden und andere dadurch zu belästigen. Mundgeruch wird in der Fachsprache auch als Halitosis bezeichnet.

Diese Vorstellung kann Auswirkungen auf das gesamte Verhaltensmuster des Betroffenen haben und zu sozialem Rückzug bis hin zum Suizid führen.

Oftmals liegt bei den Phobikern gar kein Mundgeruch vor, das bedeutet, er riecht gar nicht aus dem Mund. Jedoch die Vorstellung, das er darunter leiden könnte, lässt die Angstsymptome entstehen.

Menschen, die tatsächlich unter „echter krankheitsbedingter Halitosis“ leiden, riechen dies meist nicht einmal selbst (z.B. bei Diabetes mellitus) da unser Geruchssinn nur auf Veränderungen der Konzentration eines Duftstoffes anspringt.

 

Siehe hierzu auch die Cacoerphobie – die Angst vor dem Munderuch der Anderen.

 

Wortherkunft:

Halitophobie

lat.: halitus: Atem, Hauch; griech.: phobos = Angst

 

ICD-10 = F40.2   Spezifische (isolierte) Phobien
 

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