Geraskophobie / Gerascophobie / Gerasophobie

Geraskophobie / Gerascophobie/ Gerasophobie – Angst vor dem Alt werden, dem Älterwerden – ICD-10 F40.2, spezifische Phobie

Die Geraskophobie – auch als Gerascophobie oder Gerasophobie Beschrieben – ist eine phobische Störung und beschreibt die krankhaft übermäßig gesteigerte Angst alt zu werden, vor dem Altwerden, dem Älterwerden.

Bei dieser Angststörung meidet der Betroffene sich Gedanken über sein Alter zu machen bzw. diese Gedanken zu verdrängen. Oft werden äußere Alterserscheinungen (z.B. Falten) vehement bekämpft (übermäßiger Sport, Schönheitsoperationen, Botox, Unmengen von Anti-Aging-Produkten, etc.).

Bei dem ersten grauen Haar wird sofort gefärbt oder getönt.

Ursächlich steht dahinter oft eher die Angst allein zu sein, abgeschoben zu werden, keine Möglichkeiten mehr zu haben, unfähig zu sein für sich selbst zu sorgen, physisch und psychisch abzubauen, dass sich keiner um einen kümmert.

Vergleiche auch die Anuptaphobie  = die Angst vor Partnerloskigkeit oder auch die Autophobie / Monophobie = die Angst vor dem Alleinsein, vor der Einsamkeit.

 

 

Wortherkunft:

Geraskophobie

griech.: „geras“ = Alter; griech.: phobos = Angst

 

 

ICD-10 = F40.2   Spezifische (isolierte) Phobien
 

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