Bradycardiaphobie

Bradycardiaphobie – Angst vor Verlangsamung der Herztätigkeit (Bradycardie) – ICD-10 F40.2, spezifische Phobie

Die Bradycardiaphobie gehört zu den spezifischen Phobien und bezeichnet die krankhafte übersteigerte Angst vor Verlangsamung der Herztätigkeit (Bradycardie).

Der Betroffene achtet stets genau auf seinen Herzschlag und befürchtet, sein Herz könnte komplett aufhören zu schlagen.

Die Gedanken des Betroffenen kreisen  ständig um diese Angst. Der Phobiker achtet akribisch nur noch auf sein Herz. Diese „Stressfokkussierung“ kann jedoch genau diese Angst dann bestätigen, denn Herz fängt dann wirklich an zu stolpern…. Ein Teufelskreis.

Ursächlich kann ein schon selbst erlebtes Herzthema dahinterstecken (Herzerkrankungen bei sich selbst oder bei Angehörigen). Wenn dies jedoch nicht der Fall ist, wird diese Phobie zuweilen auch unter die hypochondrischen Störungen gerechnet.

 

Wortherkunft:

Bradycardiaphobie

griech.: „bradýs“ = langsam;  „kardía“ = Herz;

 griech.: „phóbos“ = Angst

 

Die gegenteilige Phobie nennt man Tachycardiophobie = Angst vor Herzrasen (Tachycardie).

 

 

ICD-10 = F40.2   Spezifische (isolierte) Phobien
 

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