Tomophobie / Angst vor Operationen

Tomophobie – Angst vor Operationen, vor chirurgischen Eingriffen, ICD-10 F40.2, spezifische Phobie

Die Tomophobie ist eine spezifische Phobie und bezeichnet die krankhafte übersteigerte Angst vor Operationen, die Angst vor chirurgischen Eingriffen.

Sich vor einer Operation zu fürchten, ist ganz normal. Die Furcht ist ein sehr starkes Gefühl. Die Aufgabe der Angst ist es, uns davor zu bewahren, wenn unser körperliches Leben in Gefahr ist.

Gleichzeitig bereitet die Angst den Körper darauf vor, sich in riskanten Situationen erfolgreich verteidigen oder schnell flüchten zu können. Durch Ausschüttung von Adrenalin aus den Nebennierenrinden beschleunigt die Angst den Herzschlag, steigert den Blutdruck und hält uns hellwach.

Droht aber keine wirkliche Gefahr, sind diese Reaktionen überflüssig und können sogar negative Folgen für den Körper haben.

Bei der Tomophobie geht es jedoch um eine überzogene krankhaft übersteigerte Angst des Betroffenen! Nur der Gedanke an einen chirurgischen Eingriff kann bei dem Phobiker schon eine Panik auslösen – selbst wenn er völlig gesund ist und auch gar nicht operiert werden muss.

 

Wortherkunft:

Tomophobie

griech.: „tome“ = Schnitt;  griech.: „phobos“ = Angst

 

 

ICD-10 = F40.2   Spezifische (isolierte) Phobien
 

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