Sciaphobie / Sciophobie

Sciaphobie / Sciophobie – Angst vor Schatten – ICD-10 F40.2, spezifische Phobie

Die Sciaphobie – auch als Sciophobie bezeichnet – gehört zu den spezifischen Phobien und bezeichnet die übersteigerte krankhafte irrationale Angst vor Schatten.

Bei dieser Angststörung vermeidet der Betroffene sowohl Schatten anzusehen als auch in Schatten hinein zu treten.

Der Schweizer Psychiater C. G. Jung war der Begründer der analytischen Psychologie. Jung prägte den bildhaften Begriff „Schatten“ in der Psychologie. Hier steht der Schatten für alle dunklen Seiten und ungelebten Anteile im Menschen, die sie zwar haben, aber nicht kennen, die ihnen unbewusst sind oder die sie nicht wahrhaben wollen.

 

Eine Behandlung erfolgt zumeist sehr erfolgreich mittels Hypnose und Verhaltenstherapie.

Bei der Verhaltenstherapie wird der Betroffene langsam über Bilder und zuerst kleine Schatten an das Angstobjekt „Schatten“ herangeführt.

Möglich ist auch Flooding (Reizüberflutung) – eine Form der Konfrontationstherapie, die zu den Techniken der Verhaltenstherapie gezählt wird. Beim Flooding begibt sich der Betroffene mitten in das Angstobjekt „Schatten“ hinein und  zwar solange, bis die Angst verschwunden ist. Sinn der Therapie ist, dass der Patient lernt, dass er die angstauslösende Situation überwinden kann.

 

 

Wortherkunft:

Sciaphobie

griech.: „phobos“ = Angst; griech.: „skía“ = Schatten

 

 

ICD-10 = F40.2   Spezifische (isolierte) Phobien
 

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