Peccatiphobie / Hamartophobie / Enissophobie

Peccatiphobie / Hamartophobie / Enissophobie – Angst vor Sünden, Angst vor Straftaten, Angst zu sündigen – ICD-10 F40.2, spezifische Phobie

Die Peccatiphobie – auch Hamartophobie oder Peccatophobie   genannt – gehört zu den spezifischen Angststörungen und bezeichnet die krankhaft übersteigerte Angst vor Sünden, Straftaten. Auch die Angst zu sündigen oder Angst vor dem imaginären Verbrechen. Angst davor, ein unverzeihliche Sünde zu begehen und / oder  begangen zu haben.

In der Bibel ist Hamartia das am Meisten verwendete Wort für Sünde.

Der Betroffene lebt in der ständigen Angst, etwas Unrechtes zu begehen, zu sündigen, etwas wirklich Falsches zu machen.  Die Gedanken des Phobikers kreisen immer um das Thema Sünde. Diese Angststörung kann in schweren Fällen zur Isolation des Betroffenen führen.

 

Des weiteren wird diese Phobie auch als  Enosiophobie  oder  Enissophobie bezeichnet, wobei ganz wörtlich übersetzt eher „die Angst vor Kritik oder die Angst vor Angriff“ besser passt.

 

 

Wortherkunft:

Peccatiphobie / Hamartophobie / Enissophobie

lat.: „peccatum“ = Sünde;  lat.: „enixus“ = angestrengt, eifrig; griech.: „hamartie“ = Sünde (bei Aristoteles Ursache für die Verwicklungen in der Tragödie) ; griech.: phobos = Angst

 

 

ICD-10 = F40.2   Spezifische (isolierte) Phobien
 

Comments are closed.

© 2010-2018 Hypnose Berlin Spandau Hypnosetherapie - Naturheilpraxis Krohn

Tharsanderweg 46 - D-13595 Berlin Spandau - Tel: 030/26329999

Bus Station Alt-Pichelsdorf, X34, M49, 136, 236