Diabetophobie

Diabetophobie – Angst vor Diabetes – ICD-10 F40.2, spezifische Phobie

Die Diabetophobie gehört zu den spezifischen Phobien und bezeichnet die abnorme krankhafte Angst vor Diabetes sowie ihren Folgeerkrankungen (z.B. Sehbehinderungen, Fuß- oder Nierenerkrankungen).

Der Betroffene hat zumeist eine übersteigerte Angst vor dem, was die Hypoglykämie (Unterzuckerung) bewirken könnte. Hierzu gehören z.B. Bewusstlosigkeit oder Verwirrtheit.

Hinter der merkwürdigen Bezeichnung „diabetes“ = dt. „Weinheber“ (altengl. „diabete“, 1425) steckt griech. „diabaínein“ = „die Beine spreizen“ (griech. „dia-“ = „hindurch“ und griech. „bainein“ = „gehen“, „stehen“ (mit gespreizten Beinen), das sich auf die Stellung der Durchlaufröhren des Weinhebers und auf die Stellung beim Urinieren bezieht. Und bei „Diabetes“ läuft die Körperflüssigkeit durch den Kranken hindurch wie durch einen Weinheber, (ohne gehalten werden zu können), (Ausscheidung von Zucker im Urin). (Quelle: http://www.etymologie.info)

 

Wortherkunft:

Diabetophobie

griech. „diabetes“ = Weinheber, hindurchgehen;  griech.: „phóbos“ = „Angst“

 

 

ICD-10 = F40.2   Spezifische (isolierte) Phobien
 

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