Dysosmophobie / Osmophobie / Osphresiophobie

Dysosmophobie / Osmophobie / Osphresiophobie – Angst vor schlechtem Geruch, Angst vor Gestank – ICD-10 F40.2, spezifische Phobie

Die Dysosmophobie – auch als  Osmophobie  oder  Osphresiophobie bezeichnet – ist eine spezifische Phobie und beschreibt die krankhafte übersteigerte Angst vor schlechtem Geruch, Gestank.

Der Betroffene meidet Gerüche, die ihm unangenehm erscheinen. Oftmals ist es der Geruch von anderen Menschen, die ihm am Meisten zu schaffen machen. Aber auch spezielle, oftmals an Traumata gebundene Gerüche, lösen bei ihm große Angst aus.

Zum Beispiel: Bestrafungen erfolgten oft in einem bestimmten Zimmer (eigener Zimmergeruch) oder durch eine bestimmte Person mit einem immer gleich bleibenden Geruch (z.B. einem bestimmten Parfum), so kann das Wahrnehmen dieses Geruchs wieder die starke Angst hervorrufen, die damals erlebt wurde (ohne dass dies dem Betroffenen bewusst sein muss).

 

 

Wortherkunft:

Dysosmophobie

griech.: „osmo-,osmia-,osmi-“ = Geruch, Duft; griech.: „phobos“ = Angst;  griech. „dys-“ = Übles, Widerwärtiges, griech. „osmós“ = Stoß, Schub.

Bei der „Osmologie“ (= Lehre von den Riechstoffen, Lehre vom Geruchssinn) geht es um die Aufnahme von Geruchsmolekülen durch die Nasenschleimhaut.)

 

 

ICD-10 = F40.2   Spezifische (isolierte) Phobien
 

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