Angst vor dem Sprechen vor anderen – Sprechangst / Logophobie

Liste der Phobien (Angststörungen): Angst, Ängste und Phobien,

Die Logophobie wird auch als  Laliophobie oder  Lalophobie bezeichnet und gehört zu den spezifischen Phobien.

Umgangssprachlich wird diese Phobie auch als Sprechangst bezeichnet und bezeichnet – wie man ja schon vermuten kann – die pathologisch übersteigerte, situationsunangemessene Angst vor dem Sprechen vor anderen.

Der Spracherwerb und Ausbau der Sprache und Kommunikation werden stark behindert.

Sprechangst

Weitere Bezeichnungen für die Sprechangst sind:

  • Redehemmung
  • Lampenfieber
  • Kommunikationsangst
  • Redeangst
  • Publikumsangst

Die Logophobie bezieht sich auf den Zustand der krankhaften Sprechangst in einer Publikumssituation und ist aufgrund ihrer phobischen Grundkomponente eine unangemessene, dauerhafte und starke Angstreaktion in Sprechsituationen, von denen keine reale Gefahr oder Bedrohung ausgeht.

Es handelt es sich um eine psychisch bedingte Redestörung, welche den normalen Redefluss beeinträchtigt. Sie kann als eigenständiges Störungsbild auftreten oder aber als Komponente bei verschiedenen Sprach-, Sprech-, Rede- und Stimmstörungen enthalten sein, insbesondere bei Stottern und Mutismus (Stummheit).

Manche Betroffene schildern, dass sie dann Angst haben, sich nicht „gut genug“ auszudrücken, dass sie „ins Stocken“ geraten könnten und sich dann blamieren.

Andere Phobiker wissen, dass sie gut reden können, jedoch – sobald mehr als 3 Menschen ihnen zuhören sollen – sie einfach kein Wort mehr heraus bekommen.

Auch bei dieser Phobie ist eine Hypnosetherapie äußerst hilfreich, da die Ursache der Unsicherheit gelöst werden kann. Den mit Abstand schnellsten und nachhaltigsten Erfolg verspricht eine Durchbruchsitzung mittels Hypnose.

Wortherkunft:

Logophobie / Laliophobie / Lalophobie

griech.: logos = Wort; griech.: „laliá“ = Geschwätz, Rede;

 griech.: „phobos“ = Angst

ICD-10 = F40.2   Spezifische (isolierte) Phobien