Erotophobie / Genophobie / Pareunophobie

Erotophobie / Genophobie / Pareunophobie – Angst vor Sexualität, Erotik – ICD-10 F40.2

Die Erotophobie – auch als  Genophobie oder  Pareunophobie bezeichnet – gehört zu den spezifischen Phobien und bezeichnet die krankhafte übersteigerte Angst vor Sexualität, die Angst vor Erotik.

Der Betroffene hat Angst vor erotischen Fantasien, erotischen Gedanken, erotischen Darstellungen und Filmen.

Hinter dieser Phobie verbirgt sich die Angst, etwas Unrechtes oder Sündiges zu denken oder zu tun. Oftmals geht mit einer Erotophobie ein selbstbestrafendes Verhalten einher.

Beim Opus Dei (eine „Laienorganisation“ der römisch-katholischen Kirche) z.B. bestrafen sich die Betroffenen zum Beispiel nach sündigen Gedanken mit Selbstgeißelung / Kasteiung. Damit sollen sie „ihren Körper züchtigen und disziplinieren“.

 

 

Wortherkunft:

Erotophobie / Genophobie / Pareunophobie

griech.: „Eros“ = Gott der Liebe, sehnsuchtsvolles sinnliches Verlangen;

griech.: „génos“ =  Geschlecht; griech.: „phóbos“ = Angst

 

 

ICD-10 = F40.2   Spezifische (isolierte) Phobien
 

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