Coimetrophobie / Koimetrophobie / Angst vor Friedhöfen

Coimetrophobie / Koimetrophobie – Angst vor Friedhöfen – ICD-10 F40.2, spezifische Phobie

Die Coimetrophobie – auch als Koimetrophobie beschrieben – ist eine spezifische Phobie und beschreibt die krankhaft übersteigerte Angst vor Friedhöfen.

Der Betroffene meidet zu jeder Tageszeit die Nähe zu einem Friedhof. Allein der Anblick eines Grabsteines (auch von weiter Entfernung) kann Angstreaktionen hervorrufen.

Ursächlich kann die Angst vor dem Tod zu Grunde liegen – muss aber nicht!

Symbolisch betrachtet ist auch möglich, dass der Phobiker unbewusst mit dem Friedhof die Endlichkeit assoziiert – also Angst vor Verlust, Angst vor Trennung. Es muss nicht immer gleich der Tod sein, aber ein Ende einer Beziehung zum Beispiel fühlt sich für manche wie sterben an.

 
Auch die Schauspielerin Sarah Michelle Gellar hat Angst vor dem Friedhof, obwohl sie in der TV-Serie „Buffy – Im Bann der Dämonen“ auf der Jagt nach Vampiren und Dämonen war und sicher am Set oft Friedhofsatmosphäre herrschte.

 

 

Wortherkunft:

Koimetrophobie

altgriech.: „koimeterion“ = Grabstätte, Bestattungsplatz;

griech.: „phobos“ = Angst

 

 

ICD-10 = F40.2   Spezifische (isolierte) Phobien
 

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